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Vortrag am Dienstag, 21. April 2026, 18.30 Uhr

Archäologische „Schätze“ aus der Mosel
Referent: Julian Geiß M.A.

Die Sagen von Excalibur oder den Nibelungen sind prominente Beispiele, welche Faszination besondere Objekte oder „Schätze“ in Gewässern auf den Menschen ausüben. In der Vor- und Frühgeschichte spielen Gewässerfunde schon seit Langem eine wichtige Rolle im archäologischen Forschungsdiskurs. Häufig wurden Gewässerfunde im Zusammenhang von Weihefunden und rituellen Handlungen gedeutet. Für die römische Epoche besteht hier noch großes Forschungspotenzial hinsichtlich der Vorlage großer Ensembles, aber auch in Bezug auf theoretische Konzepte und methodische Ansätze. Dieses Potenzial möchte ein deutsch-britisches Forschungsteam im Projekt „Ritual, Rubbish and Retrieval: new approaches to Roman river finds“ in Kooperation mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz ausschöpfen.